Rebreather Troubleshooting Tip #2: Unit Keeps Turning ON

Tipp Nr. 2 zur Fehlerbehebung bei Atemreglern: Gerät schaltet sich ständig ein

Dieser Tipp zur Fehlerbehebung gilt speziell für DiveCAN-Systeme.

Es gibt mehrere mögliche Ursachen dafür, dass sich ein Peripheriegerät (Petrel, Nerd, LED-HUD) selbstständig einschaltet oder nicht ausschalten lässt. Dazu gehören eine beschädigte Elektronik im Display, ein Problem mit den Kabeln oder Anschlüssen oder ein Defekt im Peripheriegerät selbst. Der erste Schritt zur Fehlersuche besteht darin, festzustellen, ob das Problem vom Gerät selbst oder von der Elektronik im Display ausgeht (siehe Tipp 1) .

Bei Dual-DiveCAN-Systemen schließen Sie das Gerät vorübergehend an den anderen verfügbaren Anschluss an. Wenn sich beispielsweise ein Controller nicht ausschalten lässt, versuchen Sie, ihn an den Monitoranschluss anzuschließen und beobachten Sie sein Verhalten. Beachten Sie, dass ein Portwechsel zu einer Fehlermeldung auf dem Display führen kann. Alternativ können Sie das Peripheriegerät an einem anderen Rebreather-Kopf testen, um festzustellen, ob das Problem weiterhin besteht. Peripheriegeräte mit eigener Stromversorgung (wie Petrels und Nerds), die vom Rebreather-Kopf getrennt werden können, lassen sich am einfachsten überprüfen. Wenn sich diese Geräte ausschalten lassen, sobald sie vom Rebreather getrennt sind, deutet dies auf ein Problem mit dem Rebreather-Kopf hin. Diese Geräte können auch Fehlermeldungen wie „Bus Turnoff Fail“ anzeigen, die helfen können, die Fehlerursache zu identifizieren.

Wenn sich ein nicht selbstversorgendes LED-HUD ständig einschaltet, prüfen Sie zunächst, ob der Knopf klemmt. Ablagerungen, Korrosion oder Feuchtigkeit im Inneren des Geräts können dazu führen, dass der Knopf klemmt oder nicht richtig funktioniert. Wenn der Knopf in Ordnung zu sein scheint, gehen Sie wie in Tipp 1 beschrieben vor, um das Problem einzugrenzen – testen Sie verschiedene Headsets mit demselben HUD oder ein anderes HUD am selben Headset.

Eine weitere mögliche Ursache ist das Verhalten der Firmware. Das Gerät bleibt aktiv, weil es eine Aktivität durch einen feuchten Kontakt oder Drucksensor erkennt. Je nach Modell lässt sich das Problem möglicherweise durch einfaches Trocknen der feuchten Kontakte beheben. Verwenden Sie zum Trocknen von Tauchcomputern niemals Druckluft, da dies empfindliche Bauteile beschädigen kann. Beachten Sie, dass bei Petrel-3-Modellen die Titanknöpfe als Feuchtigkeitskontakte dienen; bestimmte metallische Schutzabdeckungen können die Funktion beeinträchtigen, wenn sie in direktem Kontakt mit den Knöpfen stehen.

Wenn der Drucksensor fälschlicherweise anzeigt, dass sich das Gerät unter Wasser befindet, kann dies das Abschalten oder die Änderung bestimmter Einstellungen, wie beispielsweise das Umschalten auf den Sollwert 0,19 am Regler, verhindern. Anzeichen für einen defekten Drucksensor sind Tiefenmessungen an der Wasseroberfläche, die Anzeige „ERR“ anstelle der Tiefenangabe oder schwankende Tiefenmesswerte zwischen einem bestimmten Wert und Null. Ist der Drucksensor defekt, lässt sich das Problem leider vor Ort kaum beheben, und das Gerät sollte zur Überprüfung an ein autorisiertes Servicecenter gesendet werden.

Wenn Sie diese Tipps befolgen, können Sie die Ursache des Problems eingrenzen und so schnell wie möglich wieder ins Wasser zurückkehren.